# 71: Serie: Wie du dich in Texten besser präsentieren kannst – Schreibstrategien für Künstler*innen (Teil 1)

(ENGLISH TEXT BELOW: PRESENT YOURSELF BETTER IN TEXTS – WRITING SKILLS FOR ARTISTS (PART 1) )

Warum muss ich nun auch noch schreiben können?

Wenn du über dich und deine Kunst schreibst, schaffst du die Basis für ein gutes Selbst-Marketing. Du lernst, deine Gedanken zu strukturieren. Du lernst die verschiedenen Anforderungen von außen an Künstler*innen zu unterscheiden. Du lernst, Antworten auf Fragen zu geben. Und du lernst etwas über professionelle Außendarstellung. Und ganz sicher lernst du, wie du dein Marketing immer weiter verbessern kann.

Serie-01_01>> Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich für dich! Dann brauchst du nicht weiterzulesen. Meine Erfahrung sagt mir allerdings, dass es den meisten Künstler*innen nicht so geht wie dir und dass sie gerne mehr verkaufen möchten.

Serie-01_03>> So geht es sehr, sehr vielen Künstler*innen. Vielleicht wundert es dich zu lesen, wenn ich dir sage, dass ich selbst viele Jahre dieses Problem hatte und kein einziges Wort, das es mir wert schien, über meine Kunst verlieren konnte. Ich kann dir aber auch sagen: Das kann man lernen! Zum Beispiel, indem du diese Serie aufmerksam verfolgst und dich somit quasi auf den Weg machst. Lies zur Einführung doch auch noch mal >> meinen Blog-Artikel vom 15. Februar 2017, in dem ich von meinem Weg darüber erzähle, wie ich lernte über Kunst zu sprechen:

Serie-01_02>> Klar, du machst das so, wie du das für richtig hältst. Und natürlich kannst du auch einfach jemand anders fragen, vielleicht sogar einen Profi gegen Bezahlung engagieren, um diese Dinge für dich zu erledigen, wenn du das nötige Kleingeld hast. Auf jeden Fall aber solltest du dir sicher sein, dass du diesem anderen Menschen vertrauen kannst, dich so zu präsentieren, wie du das auch möchtest. Und auch wenn du deine Texte nicht selber schreibst, solltest du in der Lage sein zu beurteilen, ob sie gut und stimmig für dich sind. Du kommst also nicht darum, dir wenigstens ein paar Gedanken zu machen.

Serie-01_04>> Ich will nicht ausschließen, dass das passieren kann. Und wenn du mit einer Galerie zusammenarbeitest, dann wirst du dich an deren Regeln und Vorgehensweisen orientieren und anpassen. Galerien haben eine ganz andere Perspektive und erschließen sich den Markt auf eine ganz andere Weise. Sie arbeiten teils auch mit ihrem eigenen Namen und der Name der Künstlerin oder des Künstlers steht erst an zweiter Stelle. So lange du aber selbst dafür sorgst, dass du deine Kunst präsentierst und verkaufst, kommst du nicht darum herum, über dich und deine Kunst zu reden.

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Wenn du jetzt denkst, dass es nicht schaden kann, etwas mehr über das Schreiben von Texten zur Künstlerpräsentation zu lernen, dann freue ich mich auf dich als Leser*in meiner Serie, die in lockerer Reihenfolge in den nächsten Wochen und Monaten hier im SommerKunstBlog erscheinen wird. Und ich freue mich auch über deine Kommentare und zusätzlichen Empfehlungen!

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Auf folgende Inhalte kannst du dich freuen:

  1. heute 🙂
  2. Wie Schreibstrategien helfen können
  3. La Dolce Vita
  4. Künstlerische Biografie
  5. Künstlerisches Statement
  6. Bewerbungsanschreiben
  7. Einladung zu einer Ausstellung
  8. Exkurs: Fotos einreichen
  9. Texte für die Ausstellung
  10. Weitere allgemeine Empfehlungen

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>> FORTSETZUNG FOLGT

 >> Zum Liken, Teilen, Kommentieren bitte ganz nach unten scrollen 🙂


 

Serie_00Titel-eng

PRESENT YOURSELF BETTER IN TEXTS – WRITING SKILLS FOR ARTISTS (PART 1)

Why Do I Have To Be a Writer As Well?

By writing about yourself and your art, you establish the foundation for the promotion of yourself as an artist. You learn how to structure your thoughts. You learn how to distinguish different requirements and challenges. You learn how to answer questions. And you learn something about professional self-representation. Definitely, you learn how to improve and embellish your writing and promoting yourself more and more.

Serie-01_01eng>> Congratulations! I am happy for you! You don’t have to continue reading then. In my experience, however, most artists are not in the same place and wish to sell more.

Serie-01_03eng>> A high number of artists feel just the same. You might be surprised to hear that I was dealing with exactly the same problem for many years. I was not able to find any words that I considered worthy enough about my art. Let me tell you: you can learn this just like I did! Take a first step and start by reading this series. As an introduction, please also refer back to >> my blog article from 15 February 2017, in which I tell you my story of how I found words to write about my art.

Serie-01_02eng>> This is your choice! You may just ask someone else to do it for you, maybe hire a professional and pay them. In any case, though, you need to be sure you can trust that other person and they absolutely meet your requirements. And if you have someone else do the writing for you, you still need to be able to tell whether the texts suit your message and style. So I still recommend that you acquire some of the necessary basics given in this series.

Serie-01_04eng>> I cannot rule out this possibility. When you collaborate with a gallery, you will definitely have to play by their rules and strategies. Galleries enter the market from their own perspective. Partly, they use their name first and yours second. When you do your own marketing, however, you will have to learn to talk and write about your art yourself.

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During the course of the next weeks and months, I will leisurely present nine more parts of the series and give you some important basics on how to do that professionally. I look forward to your comments, questions, and further recommendations!

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This is what you can expect:

  1. today 🙂
  2. How Writing Strategies Can Help
  3. La Dolce Vita
  4. Artist Biography
  5. Artist Statement
  6. Cover Letter
  7. Invitation to an Art Exhibition
  8. On A Side Note: Submitting Photos of Your Art
  9. Texts for the Exhibition
  10. Further General Advice

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>> TO BE CONTINUED

>> Please like, comment, share 🙂

3 Kommentare

  1. Liebe Seona,

    ich werde mit Interesse Deine neue Serie lesen. Ich habe früher in meiner beruflichen Tätigkeit sehr viel schreiben müssen. Es waren Schriftsätze unterschiedlicher Art, wie techn. Sachberichte, juristische Schreiben, allgemeine Geschäftskorrespondenz etc.. Jedoch über Kunst und in diesem Fall über die eigene Kunst zu schreiben, ist auch mir noch fremd und Neuland für mich.
    Schreibt man über die eigene Kunst, so ist das inhaltlich eine Schriftform, in der man im Unterschied zur beruflichen Korrespondens etwas von sich persönlich offenbart. Über die eigene Kunst zu schreiben, bedeutet unter Umständen, Gedanken, Gefühle und Betrachtungsweisen preiszugeben. Und darin liegt vermutlich die Ursache, dass manche Künstler*innen, egal ob professioneller*e Künstler*in oder Autodidakt*in, am Beginn ihrer „Laufbahn“ zögernd diesem Thema begegnen. Aber das gehört m. E. zur Kunst, um den Künstler und sein Werk verstehen zu können.
    Ich erwarte schon mit Interesse Deine nächste Blog-Veröffentlichung zu diesem Thema. Man lernt, egal wie alt man ist, im Leben immer noch dazu, und das ist auch gut so. Denn „Wer rastet, der rostet!“, so sagt ein altes Sprichwort. Und daran ist, wie so oft bei Sprichworten, viel Wahres dran!

    Liebe Grüße
    Jochen

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    1. Lieber Jochen, sorry, für die späte Antwort! Grundsätzlich gibt es zwei Herangehensweisen, die beide gleich interessant und auch gleich wichtig sind: 1) die technische > Wie funktioniert eine bestimmte Textsorte überhaupt? 2) die inhaltliche > Wie finde ich Worte für meine Kunst? In dieser Serie liegt der Schwerpunkt etwas mehr auf der technischen Seite. Aber ich glaube auch, dass es einige Künstler gibt, die erst mal gar keinen Ansatzpunkt haben und nur MEINEN, dass sie inhaltlich nicht über ihre Kunst sprechen können, dabei ist es in Wahrheit doch die technische Seite, die ihnen fehlt. Wie auch immer, lass dich überraschen und sieh, ob du etwas davon hast 🙂 Darüber, wie man ganz allgemein Worte für die eigene Kunst finden kann, habe ich ja auch schon in vorherigen Blog-Artikel geschrieben 🙂

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