Seona Sommer im Film

(ENGLISH TEXT BELOW: FILM FEATURES ABOUT SEONA SOMMER)

In den letzten zwei Monaten hatte ich das Glück, als Künstlerin gleich zweimal Protagonistin eines Filmes sein zu dürfen. Zum einen wurde im August die Vernissage meiner Einzelausstellung im Rathaus Herford gefilmt. Zum anderen habe ich im September ein Interview während der ARTLOKAL in Windeck gegeben. Ich habe vom Filmen keine Ahnung, so dass das für mich in beiden Fällen eine neue und sehr interessante Erfahrung war.

Film 1: Vernissage im Rathaus Herford

Film1-thumbnailsZur Vernissage im Herforder Rathaus erschienen zwei Kollegen vom Club Bielefelder Filmfreunde e.V.  Sie brachten zwei Kameras und diverse Mikros mit. Sie filmten die Reden vom 2. Stellv. Bürgermeister Andreas Rödel und von mir, sie machten Interviews und natürlich auch Aufnahmen vom Publikum in verschiedenen Situationen. Heraus kamen zunächst etwa 30 Minuten verwertbares Rohmaterial, das ich mir in aller Ruhe anschaute, und dann detailliert die Minuten und Sekunden aufschrieb, die mir besonders gut gefielen oder vielleicht auch nicht. Daraufhin wurde einiges herausgeschnitten und es blieben etwa 10 Minuten übrig – immer noch zu viel. Denn beim Filmen, so lernte ich, heißt es kürzen, kürzen, kürzen. Nun muss man schauen, nach welchen Kriterien Szenen herausgekürzt oder eben drin gelassen werden sollten. Dabei sind z.B. die Interviews mit Besucher*innen oder auch anwesenden Porträtmodellen herausgefallen. Denn da das allgemeine Ziel ein Image-Film über mich als Künstlerin war, spielt es nicht so eine große Rolle, was andere über mich sagen. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich nicht um den Hauptredner handelt. (Für mich persönlich spielt es natürlich durchaus eine sehr große Rolle! Und ich habe ja das Rohmaterial auch noch. 🙂) Die Zuschauer*innen des Films sollen selbst beurteilen, was sie sehen, und nicht zu viele Lobeshymnen von anderen hören. Auch muss man gucken, ob das Gesagte immer von einem positiven optischen Eindruck begleitet wird oder ob man wichtiges gesprochenes Material lieber mit anderen aufgenommenen Szenen unterlegt, also z.B. einem Schwenk auf das Publikum, der vielleicht real zu einem ganz anderen Zeitpunkt entstanden ist. Schließlich ist es wichtig, dass man an den Stellen, wo nicht gesprochen wird, eine GEMA-freie Musik einspielt. Eine andere Möglichkeit wäre es, die so genannte „Atmosphäre“ aufzunehmen, also Hintergrundgeräusche.

>> HIER geht’s zum Film 1

Film2-thumbnailsFilm 2: ARTLOKAL in Windeck

Beim Interview auf der ARTLOKAL hat Michael Koslar weniger die Veranstaltung im Blick gehabt, sondern diese nur als Beiwerk benutzt. Klarer Fokus war hier das Interview, in dem ich selbst über meine Kunst spreche. Es war für mich gut, dass die ARTLOKAL drei Tage dauerte, denn am ersten Tag war ich noch etwas nervös und wusste gar nicht so genau, was ich im Interview erzählen sollte. Vielleicht habe ich mir das aber auch nur eingebildet, denn als ich – am dritten Tag – erst mal loslegte, da hätte ich auch noch drei Stunden weiterreden können! Bzw. irgendwie kam alles klar und auf den Punkt gebracht heraus, ohne dass ich mich sehr anstrengen musste. Ich hatte aber ja auch schon zwei Tage kräftig geübt und jeden Tag mit vielen Besucher*innen über meine Kunst gesprochen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden🙂.

>> HIER geht’s zum Film 2

Danke!

So sind recht zeitgleich zwei Filme mit unterschiedlichem Ansatz und unterschiedlichen Schwerpunkten entstanden, die sich beide sehr gut ergänzen und daher nun auch auf  meiner Homepage eingebettet werden.

Vielen Dank noch einmal an: Ekkehard Schulze, Ersto-Film und Michael Koslar!

>> Zum Liken, Teilen, Kommentieren bitte ganz nach unten scrollen 🙂


2017-09-27-titel

FILM FEATURES ABOUT SEONA SOMMER

During the past couple of months, I was lucky to be featured as an artist in two short movies. In August, the opening of my solo show at the City Hall of Herford was filmed. In September, I was interviewed during the ARTLOKAL in Windeck. I don’t know much about making movies, so this was a whole new and interesting experience for me.

Film 1: Vernissage at City Hall Herford

Film1-thumbnails
(film is in German)

At the City Hall of Herford, two members of the club Bielefelder Filmfreunde e.V. showed up with two cameras and several mikes. They filmed the Second Deputy Mayor’s (Andreas Rödel) and my own speech, they made interviews, and, of course, they filmed the audience in different moments. As a first result, I received maybe 30 minutes of usable raw material. I withdrew into my home office and watched the sequences thoroughly. I took notes of those minutes and seconds that I really wanted to be in the movie and those I didn’t like that much. After the first cut, the film was still about 10 minutes long – which is too long. I learnt that making a movie first and foremost means cutting, cutting, cutting. There are certain criteria that are usually applied. The interviews with my models or the other visitors were cut out, for example, as the overall objective was to make an image film about me. So it does not really play a role what other people say about me – unless it’s the main speaker like the Second Deputy Mayor. (But, of course, it does matter a lot for me personally – an I still have the raw material. 🙂) The movie audience are supposed to evaluate what they see themselves instead of hearing tons of praises by others. Another criteria is that spoken words are always matched by a positive visual impression. If this is not the case, it is possible to combine important spoken words with stills from other scenes, e.g. a panning shot of the audience, which might have been recorded in a completely different moment. Last but not least, sequences without any spoken words have to be underlayed with license free music. Another option is to record the „atmosphere“, which means background noise.

>> WATCH FILM 1 HERE (German only)

Film 2: ARTLOKAL in Windeck

Film2-thumbnails
(film is in German)

During my interview at the ARTLOKAL, Michael Koslar was did not put the focus on the event itself, which was only used it as additional feature. Focal point was instead the interview, in which I was talking about my art. I was lucky that the ARTLOKAL lasted three days as I was still very nervous on the first day and was not sure what I was going to say when the camera was turned on. Eventually, though, when the interview actually started – on the third day – I felt not tense at all anymore and could have talked on for hours. I said everything clearly and well put in a nutshell without even thinking that much. But by the start of the third day, I had already been practising talking about me and my art a lot to a great deal of vistors and other artists, so that eventually it was really easy. I am very happy with the result 🙂.

>> WATCH FILM 2 HERE (German only)

Thanks!

Now there are two movies about me with different concepts and different focuses. They complement each other well and will both be embedded on my homepage.

Many thanks again to: Ekkehard Schulze, Ersto-Film und Michael Koslar!

>> Please like, comment & share 🙂

 

2 Kommentare

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