Serie: Ausstellungsmöglichkeiten (Teil 7)

(ENGLISH TEXT BELOW: SERIES: EXHIBITION SPACES (PART 7))

Diese Themen werden in meiner Artikel-Serie vorgestellt:

  1. Ausstellen in Arztpraxen, Cafés, Banken, Bürogebäuden, Rathäusern etc.
  2. Ausstellen bei lokalen Kunstmeilen, Stadtteilevents
  3. Ausstellen auf lokalen Kunstmessen und anderen kuratierten Gemeinschaftsausstellungen
  4. Ausstellen in Künstler-Clubs, Produzentengalerien, Künstlervereinigungen
  5. Online ausstellen
  6. Eine eigene Seite in einer Kunst-Zeitschrift oder einem Bildband
  7. Über den Tellerrand

7 Über den Tellerrand

Wer eine Fremdsprache gut spricht oder sich allgemein für ein bestimmtes anderes Land interessiert: Alle bisher beschriebenen Möglichkeiten (und wahrscheinlich noch andere!) gibt es auch im Ausland! Der Gedanke, auch international repräsentiert zu sein, übt einen ganz besonderen Reiz aus. Zum einen vergrößert sich automatisch die Zielgruppe der Interessentinnen und Interessenten. Zum anderen macht sich eine Ausstellung in Wien, London oder gar New York natürlich wunderbar in der eigenen Vita. Aber vielleicht ist es auch „nur“ Kerkrade in den Niederlanden kurz hinter der deutschen Grenze für den Anfang. TIPP: Du solltest natürlich bei einer Ausstellungsmöglichkeit im Ausland genauso kritisch vorgehen und auswählen wie im Inland. Dennoch heiligt der Zweck manchmal die Mittel und vielleicht sagst du dir auch zunächst mal: Gut, das ist jetzt ein wenig teurer, aber ich möchte einfach mal irgendwo anfangen. Bzw. die Prioritäten sind bei den Bewertungskriterien vielleicht leicht anders gewichtet. Dennoch solltest du auf jeden Fall auch hier Bewertungskriterien & Prioritäten haben!

Manche Angebote erscheinen auf den ersten Blick sehr verlockend, aber entpuppen sich auf den zweiten als in der Tat unglaublich teuer. Ich wurde zum Beispiel – wie viele andere meiner Künstler-Kolleginnen und-Kollegen auch – von einer Galerie in New York angeschrieben und zur Bewerbung für eine Teilnahme an einer Gruppenausstellung ermutigt. Die Bedingungen allerdings hatten es in sich: hohe Teilnahmegebühr, Versandkosten aus eigener Tasche und am Ende auch noch Abgabe einer Provision bei Verkauf. Es handelte es sich auch nicht etwa um eine wirklich exklusive Ausstellung, sondern um ein Konzept das regelmäßig wiederholt wird und wo mein einzelnes Bild am Ende wohl nur eines unter vielen wäre. Der Aufwand und vor allem die Ausgaben stehen absolut in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, das Wort „New York“ in meine Vita schreiben zu können. Ich habe lieber die Finger davon gelassen.

Spanien: Ausstellungsbeteiligung und anderes

imageIch selbst begebe seit kurzem auch auf ausländisches Terrain. Angefangen hat es mit einer Bewerbung bei einem Wettbewerb im Genre Porträt in Spanien. Dies war für mich ein wichtiges Kriterium: Es ging genau um die Sparte Kunst, die ich mache. Ich habe mir reelle Chancen ausgerechnet – einerseits – und andererseits kann ich mich hier ganz konkret mit anderen Künstler_innen meines Genres messen. Gut ich habe nichts gewonnen, aber es folgten weitere Angebote: Die Aufnahme in die spanische Online-Galerie artelibre, die Aufnahme in den spanischen Kunstbildband Guía de Arte ‚LEONARDO‘ 2017, der jährlich herausgegeben wird, und die Teilnahme an der publiAusstellung „Nuevos Valores III“ der Galería artelibre die morgen (!) am 15. Juni in Saragossa/Spanien eröffnet wird. Das alles wurde mir als Paket zu einem leicht vergünstigten Preis angeboten. Dies war für mich das zweite wichtige Kriterium: das Paket an verschiedenen Maßnahmen, die alle zusammen einen umso stärkeren Auftritt bilden.

Ob über diese Kanäle oder nicht, ich weiß es nicht, erhielt ich jedenfalls kurze Zeit später noch ein weiteres Angebot zur Teilnahme an einer anderen Ausstellung in Málaga/Spanien. Diese fand bereits vom 20. Mai-8. Juni in der Galería Javier Román statt. Ich habe derzeit also einen guten Start in diesem Land 🙂

U.S.A.: Kunstzeitschrift

CreateMag-issue3-roughdraft_grande_51b558ea-f9d2-411c-bae3-9d55c1a3cce2_largeDa ich biographisch eine enge Verbungenheit zu den U.S.A. habe und ja auch viele meiner Motive und Modelle dorther sind, halte ich auch immer dort die Augen auf nach Möglichkeiten, mich dort zu präsentieren. Ich habe aber (aus jetziger Sicht) nicht unbedingt vor, mich dort künstlerisch so weit einzulassen, dass ich – auf eigene Kosten – Bilder zu Ausstellungen schicken möchte. Ich fand daher den Weg, mich für eine Vorstellung in einer Kunstzeitschrift zu bewerben, sehr reizvoll und eine gute Alternative. Im Frühjahr dieses Jahres wurde ich im Create! Magazine und zudem im damit verbundenen Blog des Magazins in einem eigenen Artikel vorgestellt. Diese Sache hat mir immerhin so einige neue Follower auf Instagram und ein wenig zusätzliche Aufmerksamkeit auf Facebook eingebracht. Für die vergleichweise geringen Teilnahmekosten hat sich der Aufwand für mich gelohnt.

Schweiz: Blog & Ausstellungsprojekt

16-12-28_12016 habe ich mich bereits für eine Vorstellung in Der Kunst Blog beworben. Und im November 2016 erschien dann dort mein Artikel, den ich selbst geschrieben habe. Ich hatte den Blog vorher eine Weile lang verfolgt, er gefiel mir – optisch & inhaltlich. Auch hier bekomme ich noch immer ein paar Klicks von diesem Blog auf meine Webseite. Der wirklich geringe Aufwand hat sich also gelohnt.

f325b3dc-298c-496c-8e94-d3e03f29e1acIn diesem Jahr stieß ich auf THE ARTBOX PROJECT. Ich war von dem Konzept, der professionellen Durchführung und auch dem Erscheinungsbild der Webseite sehr angetan. Auch wenn man aus finanzieller Perspektive das Projekt für grenzwertig halten kann. Pro eingesandtem Bild wird eine nicht gerade geringe Gebühr erhoben. Einerseits handelt es sich um jurierte Ausstellungen, und immerhin die (wenigen) Finalisten haben auch keinerlei zusätzliche Kosten mehr. Andererseits werden in einem digitalen Projekt ALLE eingesandten Bilder auf einer Großbildleinwand gezeigt. Zudem findet das Ganze immer an DEN für die Kunstwelt allgemein wichtigen Orten auf der Welt statt. Es ist dabei unklar, wie viele Bilder (und somit auch Teilnahmebeiträge) eingesandt werden und welche Chance das einzelne Bild am Ende hat, gesehen zu werden. Na ja, ich hab – wegen der hohen Kosten – auch nur ein Bild eingeschickt. Und außerdem: Man muss auch mal unvernünftig sein dürfen und quasi ein bisschen „Lotto“ spielen… 😉

Österreich: Online-Magazin

18622680_1368207463265442_2810702753270543239_nAuf XING erreichte mich das Angebot, in der ersten Ausgabe des neuen österreichischen Online-Magazins KURVE einen kleinen Beitrag über mich und meine Kunst zu platzieren. Kosten & Aufwand waren gering, es gab nichts zu verlieren. Die Tatsache, dass ich in der Nr. 1 des Magazins erscheinen sollte, hatte für mich hier den größten Reiz. Natürlich ist es auch möglich, dass die Nr. 1 (noch) niemand großartig wahrnimmt oder es vielleicht sogar gar keine Nr. 2 mehr gibt (es gibt aber bereits eine und es wird auch schon fleißig an der Nr. 3 gearbeitet!). Wenn das Magazin sich durchsetzen sollte, dann war ich gleich zu Anfang mit dabei 🙂

Hat euch meine Serie gefallen? Was war besonders hilfreich? Was habt ihr vermisst? Welche andere Themenserie würdet ihr euch für die Zukunft wünschen? Ich freue mich auf Feedback – in den Kommentaren oder gerne auch persönlich per Email: mail(at)sommerkunst.net.

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Serie Ausstellungsmöglichkeiten(3)

SERIES: EXHIBITION SPACES (PART 7)

This is the list of all topics in my series:

  1. Exhibiting in doctor’s offices, cafés, banks, office buildings, city halls, etc.
  2. Exhibiting at smaller local art fairs, neighborhood events
  3. Exhibiting at professional local art fairs and other curated shows
  4. Exhibiting with artists‘ clubs, artists‘ societies, artist-run galleries
  5. Exhibiting online
  6. Your own page in a print art magazine or an illustrated art book
  7. A look beyond borders

7 A look beyond borders

If you speak a foreign language or are generally interested in a specific foreign country: all of the so far mentioned options (and probably many more!) do exist elsewhere too. The idea of being represented internationally is especially attractive. First, you automatically increase the number of prospective customers. Second, an exhibition in Vienna, London, or even New York (Hong Kong if you already are in New York 😉 ) looks really great in your bio. And maybe, for starters, it’s just a small town right across the border from your homecountry. TIPP: Of course, you should select your options abroad just as carefully as you do within your country. But sometimes, the end justifies the means when you tell yourself: well, it is a bit more expensive but I do have to start somewhere. Or your personal list of priorities may actually be a bit different for exhibitions abroad. In any case, though, you don’t miss to make a list of criteria & priorities!

Some offers may seem extremely attractive on first sight but turn out to be actually quite expensive. For example, I was once contacted by a New York gallery – like many of my German colleagues – and was encouraged to sumit an application for a group show. The terms & conditions were quite unfavorable, though: high participation fee, intercontinental shipping costs, commission fee. The exhibition was not exactly upmarket either. The gallery repeats the same concept over and over, so that my single painting would only be one piece among many others. Effort and expenses by no means justify the benefit it would have to put the name „New York“ into my bio. I rather stayed away from it.

Spain: group shows & more

imageI have recently done the first steps abroad. It all started with a submission for a portrait competition in Spain. This was an important criterion for me: it was a competition especially for the genre of art that I make. So on the one hand, I was expecting a good chance. On the other hand, I can actually compete with other artists of the same genre. Well, I wasn’t accepted, but other offers followed: I became part of the Spanish online gallery artelibre and the annual Spanish art anthology Guía de Arte ‚LEONARDO‘ 2017,  I was additionally offered participation in the exhibition „Nuevos Valores III“ by the Galería artelibre, which actually starts tomorrow 15 June 2017 in Saragossa/Spanien. This complete package was offered to me at a lower price than usual. And this was the second important criterion for me: the many opportunities all at the same time can help me to become visible and have a good start in Spain.

Whether or not this already facilitated another offer to participate in a group show in Málaga/Spain, I do not know. This second show already took place from 20 May to 8 June at Galería Javier Román. So I am having a good start after all 🙂

U.S.A.: art magazine

CreateMag-issue3-roughdraft_grande_51b558ea-f9d2-411c-bae3-9d55c1a3cce2_largeAs I am biographically closely connected to the U.S.A. and several of my models come from there, I am always on the lookout for opportunities to being represented over there. I don’t necessarily intend to send paintings there – at least not at my own charge.  So I found the opportunity attractive and a good alternative to be represented in an art magazine. This spring, I was featured in Create! Magazine and, additionally, in their blog  in a separate article just about me. I gained some new followers on Instagram after that and some more attention on Facebook. The submission fee was relatively low, so it was well worth the effort.

16-12-28_1Switzerland: blog

In 2016, I submitted an application for Der Kunst Blog. And in November 2016 they published my article, that I had written myself. I had been following the blog for a while before, I liked both its visual appearance and  their texts. I still get a few clicks on my website from a link in the blog. Again, the little effort was worth it.

f325b3dc-298c-496c-8e94-d3e03f29e1acThis year, I came across THE ARTBOX PROJECTS. I was very taken by the overall concept, the professional organisation and the look of the website. From a financial perspective, though, the project is marginally acceptable only. You pay per submitted image and the price is not exactly low. At least, is it a juried exhibition and the (few) finalists do not have any further costs. If you do not belong to the finalists or semi-finalists, your image will be displayed on a large screen in any case. This project takes place in different places all over the world, always in THE important global art locations. It is not clear how many images (and also entry fees) are submitted and what chance your single image has to been seen within the mass of others. You can submit more than one image – if you want to pay the price… Well, I only submitted one image. Plus, it’s sometimes fun acting a bit unreasonably and play the „lottery“ so to speak… 😉

Austria: online magazine

18622680_1368207463265442_2810702753270543239_nVia XING I recived an offer to participate in the first issue of the new Austrian online magazine KURVE with a short article about me and my art. Costs & effort were little, I didn’t have anything to loose. I found it very attractive to be represented in the very first issue. Of course, there is a chance that nobody notices the No 1 (yet), or there might not even be a No 2 (well, there’s one already and the editor is already working hard on No 3!). If the magazine will conquer the world, then I was one of the first contributors 🙂

Did you like my series? What was especially helpful? What did you miss? Which other series would you like to read in the future? I look forward to receiving your feedback – in the comments or personally by email: mail(at)sommerkunst.net.

>> Please like, comment & share 🙂

 

16 comments

  1. Hallo Seona,
    „Empfehlungen“ dieser Art (Teil 7), wo wir Künstler/innen nur für den Sekundenruhm erheblich zur Kasse gebeten werden, halte ich für schwierig! Es gibt, sagen wir mal „wirtschaftlich unabhängige Damen“ in der Kunstszene, die sich das alles leisten können. Aber sinnvolle Ausstellungsmöglichkeiten sind das nicht! Insbesondere das neue „The Artbox Poject“ wird aktuell dermaßen gehypt, dass man schon deshalb auf Distanz gehen sollte. Mir sind, was ausländische Galerien betrifft, Fälle bekannt, wo nicht einmal sicher war, ob die Exponate überhaupt gehängt wurden und Fotonachweise bis heute nicht gelifert wurden… Ich appeliere an die Vernunft aller, solche „Gelegenheiten“ absolut kritisch zu prüfen.

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    1. Hallo Günter, danke für deinen Kommentar und den wichtigen Hinweis, dass nicht alles Gold ist, was glänzt! Natürlich nicht. Es liegt mir auch fern, anderen Leuten etwas uneingeschränkt zu empfehlen, wenn es mit hohen Kosten verbunden ist. Ich versuche mit den genannten Beispielen in meiner Serie, meine ganz persönliche Sichtweise zu verdeutlichen und die Gründe zu erläutern, warum ICH mich für/gegen etwas entschieden habe. Damit möchte ich anderen Anhaltspunkte geben, welche Kriterien man anlegen KANN oder auch nicht. Ich betone auch immer wieder, dass jeder seine eigenen Kriterien finden muss. Für mich persönlich sieht es so aus: Ich habe weder Kunst studiert, noch bin ich besonders jung, auch schaffe ich es nicht, 20x im Jahr auszustellen. Ich muss mir also andere Möglichkeiten suchen, wie ich die Aufmerksamkeit – die ich ja haben möchte – auf mich lenken kann. Dazu nehme ich es auch in Kauf, in das ein oder andere finanziell zu investieren – wobei auch ich nur begrenzte Möglichkeiten habe! Übrigens kenne ich auch einige „wirtschaftlich unabhängige Herren“, die das tun 😉 Welche aus deiner Sicht sinnvollen Möglichkeiten kannst du denn empfehlen?

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  2. Danke für die Antwort!
    Ich würde dafür plädieren, dass selbst erarbeitete Projekte viel zielführender sind, als der „Einkauf von falschen Qualitätsnachweisen oder Ausstellungsfakes“, sorry!
    Es kann nicht sein, dass eine erkaufte Ausstellung in einem Hinterhof in New York oder irgendwo in Shanghai oder Kitzbühel mehr Wert ist, als ein selbst erarbeitetes Projekt in der Region?
    Wie will man denn danach weitermachen? Weiter solche Dinge „einkaufen“, um immer wieder seine Internationalität nachzuweisen? Wird am Ende ganz schön teuer! Und die Verkäufe sind ohnehin unterirdisch, weil man eine/r von vielen ist und in der Masse untergeht. Und man darf und sollte dabei nicht vergessen, dass „in der Branche“ solche Luftschlösser-Angebote existieren. Diese Akteure akquirieren ja massenweise! Jeder von uns hat sicher schon mehrere Male solche „Angebote“ erhalten…
    Und wie sieht es danach mit der eigenen Vita aus, wenn man wieder davon ablässt (deshalb rate ich ja, dort erst garnicht einzusteigen!) und potentielle Kunden in der Vita dann lesen müssen:

    2014 Ausstellung in New York
    2015 Ausstellung in Shanghai
    2016 Ausstellung in Hintertupfingen…
    2017 Ausstellung in der Zahnarztpraxis Pimpelhuber, Schilda

    Dasselbe gilt in meinen Augen auch für die vielen erkauften „Awards“, die es massenweise gibt. Da registriert man sich, zahlt seinen Betrag und erhält sofort ein Zertifikat, dass man „nominiert“ ist. Und man schießt das dann zigfach in facebook und ist „berühmt“! Nix davon: Man hat das Ding erkauft und sonst nichts! Diese „Nominierung“ ist nichts wert! Rein garnichts!

    Ich bitte das alles nicht falsch zu verstehen. Jeder ist seines Glückes Schmied – aber es geht auch anders. Solche erkauften Aktionen sind nur ein momentanes, äußerst kurzfristiges (und leeres) „Auffallen“, das man auf Dauer nicht durchhalten kann. Alle kommen über kurz oder lang wieder auf den Boden!

    Mein Credo: Hinsetzen, Planen, Ideen entwickeln, Adressen- und Netzwerkakquise optimieren, Räume, Locations suchen, Bewerbungen rausschicken, seriöse Partner gewinnen, Projektideen umsetzen, Charityausstellungen organisieren, mitaussteller suchen, usw. – ich denke, es gibt da viele Möglichkeiten, man muss sie nur ergreifen. Insgesamt ist so ein Vorgehen weit interessanter und ehrlicher – vielleicht auch spannender.

    So, für heute genügt das mal!
    Günter Weiler

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  3. Um es nicht zu vergessen: Deine Serie hat hohes Niveau und wird vielen eine wertvolle Hilfe sein. Das möchte ich am Ende, bei aller allgemeinen Kritik von mir, gerne noch sagen!

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    1. Vielen Dank zunächst für dein allgemeines Lob, was mir sehr viel bedeutet 🙂

      Eigentlich ist genauer dieser Diskurs das, was ich mir in diesem Blog wünsche! Ich will meine Meinung ja auch gar nicht als Non-Plus-Ultra verkaufen. Ich finde es wichtig, dass Erfahrungen aus verschiedenen Perspektiven zusammengetragen werden. Was für den einen richtig ist, kann für den anderen ein Reinfall sein. Ich denke, schwarze Schafe gibt es natürlich überall, aber es gibt auch immer zwei, die zueinander finden, weil es gerade passt. Abschließend möchte ich noch mal dezent darauf hinweisen, dass ich ja in meiner Serie sehr viele verschiedene Projekte vorgestellt habe. Es gab sechs Artikel nur über inländische Projekte, auch welche Marke Eigenbau: Ich organisiere ja in meinem Kölner Stadtteil jährlich die Brücker Kunsttage. Dies ist für die teilnehmenden Künstler (jedes Jahr bis zu 50) mit SEHR geringen Kosten verbunden. Allerdings: Ich und mein Kollege Udo Funk machen das ehrenamtlich! Das darf man auch nicht vergessen: „Die andere Seite“ arbeitet auch irgendwie und muss sich über Wasser halten. Ich kenne einige Menschen, deren absolute Leidenschaft die Kunst ist, die das zu ihrem Beruf machen, aber selbst nicht Künstler sind, sondern z.B. Galerist. Warum soll ich mich darüber beschweren, dass diese Menschen für ihre Arbeit Geld nehmen? Sie nehmen mir ja auch Arbeit ab. Übrigens habe ich auch schon einigen von dieser anderen Seite ebenfalls angeboten, hier einen Gastbeitrag zu schreiben.

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  4. Hallo Seona,
    wie gesagt: Respekt vor Deinen Inhalten in dieser Rubrik „Ausstellungsmöglichkeiten“. Ich habe alle 7 Folgen interssiert gelesen und unterstütze alle Deine Vorschläge, selbst initiierte Ausstellungsoptionen zu verfolgen. Erst bei meinem Lieblingsthema, ich nenne dies mal salopp „Erkaufter Ruhm“ oder „Galerievertretung gegen ordentlich Geld“ hat es mich in den Fingern gejuckt, „meinen Senf dazuzugeben“.
    Auch ich stemme ehrenamtlich die Kunsttage Waldbronn (https://www.facebook.com/Kunsttage-Waldbronn-Kunstmesse-177035046110678/), eine für Künstler kostenfreie Ausstellungsmöglichkeit und weiß, wovon Du sprichst. Von daher liegen wir auf einer Linie! Mich stört aber nachwievor und wird es auch weiterhin, die von einer bestimmten Klientel genutzte Option dieser erkauften „Positionen in der Vita“, die weder auf Qualität ausgerichtet sind, noch sich den Kriterien eines öffentlichen Publikums stellt. Darüberhinaus ist das neudeutsch „Pop-up-Ruhm“, der weder gute Arbeiten impliziert noch dauerhaft durchgehalten werden kann, weil die beteiligten „Galerien“ absolut kein Interesse daran haben, Künstlerinnen und Künstler zu vertreten und zu entwickeln, sondern ausschließlich Geld zu zocken, möglichst ohne viel Gegenleistung, allenfalls für eine Folgeveranstaltung.
    Aber bevor ich mich aufrege und einen Herzinfarkt kriege, höre ich an dieser Stelle mal auf.
    Dir alles Gute für Deine Aktivitäten, mach weiter so und bis bald mal wieder.
    Günter

    Gefällt 1 Person

    1. Vielleicht magst du ja selbst mal bei Gelegenheit einen Gastbeitrag schreiben. Über genau dieses Thema oben – oder lieber über die Kunsttage in Waldbronn. Oder…. Bei Interesse, schreib mir bitte per Email.

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  5. Sehr gerne, Seona! Ich arbeite gerade an der zweiten (überarbeiteten) Auflage meines Buches „Lust auf Erfolg?“ (Praxisratgeber über Künstlermarketing), das, wenn alles klappt, im Herbst als Printausgabe und e-Book erscheinen wird. Gleichzeitig entwickle ich ein Seminar mit demselben Inhalt und starte damit ebenfalls im Herbst.
    Dein hier bearbeitetes Thema kommt darin auch vor und vieles andere, was Künstlerinnen und Künstler bei ihrem Auftreten und ihrer „Selbstentwicklung“ benötigen.
    Welche Inhalte hättest Du gerne in einem Gastbeitrag bearbeitet? Kunsttage Waldbronn (Biennale, nächster Termin August 2018) würde ich gerne vorstellen, wenn es soweit ist und ansonsten haben wir, was uns Kusntschaffende betrifft, ein breit gefächertes Spektrum…
    Günter

    Gefällt 1 Person

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