Bildbetrachtung Werk Nr. 0188

(ENGLISH TEXT BELOW: CLOSER LOOK AT WORK #0188) Wer ist Danielle ? > „Looking for Danielle“ (Kohle & Kreide auf Papier, ca. 22,5 x 36, 5 cm, 2016) Danielle war eine der ersten Freundinnen, die ich in meiner Zeit in San Francicso außerhalb der Arbeitswelt machte. Sie war Fotografin, studierte an einer Kunsthochschule  und wohnte im Haight District. Sie wohnte in einer dieser steilen Straßen und vor ihrem Haus stand ein Baum mit kräftig leuchtenden Blüten, weswegen man dort meistens Kolibris beobachten konnte. An viel mehr erinnere ich mich eigentlich nicht mehr. Auch nicht daran, wo wir uns kennen lernten und warum wir uns wieder aus den Augen verloren. Im Gedächtnis geblieben ist mir einzig noch dieses Fotoshooting, für das ich ihr Modell stand. Danielle übte gerade Studioaufnahmen, die sie anschließend selbst in schwarzweiß auf etwa Din-A4-Größe entwickelte. Ich sagte gerne zu, da ich mich damals ziemlich cool fand  😉 und auch gerade sehr stolz auf meine (sieht man hier nicht:) knallgrüne Jacke mit dem riesengroßen Kragen war, die ich Second Hand erstanden hatte und die eine ganze Weile meine absolute Lieblingsjacke war. Die dargestellte Figur in der Zeichnung bin ich also selbst. Zeichnerisch war ich auf der Suche nach einer schwarzweißen Vorlage, um Kohle & Kreide auf grauem Papier auszutesten, wobei das Grau des Papiers hier an vielen Stellen durchscheint – also gar nicht oder nur sehr dünn mit Pigment bedeckt wurde – und z.B. den Mittelton der Jacke darstellt.  – Nun suche ich Danielle, um mit ihr über alte Zeiten zu plaudern! Wer kennt sie?

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CLOSER LOOK AT WORK #0188: Who is Danielle ? > „Looking for Danielle“ (charcoal & chalk on paper, ca. 22,5 x 36, 5 cm, 2016) Danielle was among my first friends outside of any job context during my time in San Francisco. She was a photographer, a student at some art school and lived in the Haight district. Her house was located in one of those steep streets and, in front of her house, there was a tree with red glowing blossoms, for which reasons you could often watch hummingbirds picking nectar out of them. This is pretty much all I remember. I neither recall where and when I met Danielle nor why we lost touch. In some more detail, I only remember this one day when I modelled for her while she was still experimenting with her camera. Later she developed the pictures herself in black and white. I agreed to model as I found myself pretty cool at that time  😉 and I was really proud of my (you don’t see this here:) poison green second hand jacket with the humongous collar, which used to be my favorite jacket for quite some time. So the figure in the drawing is a self portrait. Technically I was looking for a black and white reference photo for testing the mediums charcoal and chalk on grey paper. The grey is shining through in many places – not covered at all or only with a very thin layer of pigments – for instance in the midtone of the jacket. – Now I am looking for Danielle in order to chat with her about the good old times! Who knows her?

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